Die Bestie aus dem Weltraum

  • Komponist: Marcello Giombini
  • Label: Beat Records Company
  • Erscheinungsart: CD
  • Erscheinungsjahr: 2013
    •  Tracklist:

      01 La Bestia Nello Spazio - Seq.01

      02 La Bestia Nello Spazio - Seq.02

      03 La Bestia Nello Spazio - Seq.03

      04 La Bestia Nello Spazio - Seq.04

      05 La Bestia Nello Spazio - Seq.05

      06 La Bestia Nello Spazio - Seq.06

      07 La Bestia Nello Spazio - Seq.07

      08 La Bestia Nello Spazio - Seq.08

      09 La Bestia Nello Spazio - Seq.09

      10 La Bestia Nello Spazio - Seq.10

      11 La Bestia Nello Spazio - Seq.11

      12 La Bestia Nello Spazio - Seq.12

      13 La Bestia Nello Spazio - Seq.13

      14 La Bestia Nello Spazio - Seq.14

      15 La Bestia Nello Spazio - Seq.15

      16 La Bestia Nello Spazio - Seq.16

  • Marcello Giombini, ein italienischer Pionier in Sachen elektronischer Musik, welcher in den frühen 60er Jahren damit anfing, Soundtracks für Filme und Dokumentationen zu komponieren, fungierte hier unter seinem Moniker Pluto Kennedy und sorgte für exzellente synthetische Klangverbindungen. Da können schon mal Vergleiche zu Wendy Carlos oder den frühen Werken von Vangelis gezogen werden und überhaupt erfreute sich der Synthesizer Mitte der 70er Jahre größter Beliebtheit, was natürlich auch an den bekannten Aushängeschildern der elektronischen Zunft wie Kraftwerk, Tangerine Dream oder Jean Michel Jarre gelegen haben dürfte, deren Einfluss für Musiker aus dieser Zeit wohl unbestritten ist.

     

    Giombini wandelt hier zwischen düsteren Synthetikschwaden, grooviger Madness und musikalischer Verspieltheit, deren Wirken sich in Alfonso Brescia's Film erst so richtig berauschend entfalten und bezaubern kann. Alleinstehend würde ich diesen Soundtrack keinesfalls als unzugänglich betrachten, allerdings ist Giombini's Werk schon recht speziell, aber wenn man ein Faible für obskure Vertonungen hat, dann dürfte einem die Musik zu "Die Bestie aus dem Weltraum" richtig gut munden.

     

    Auch schön, dass die italienische Beat Records Company dieses Werk 2013 erstmalig komplett veröffentlichte, galt auch dieser musikalische Beitrag wohl schon als verschollen und verloren - ich kann mich auch noch an ein Bootleg erinnern, welches unter den Fans vor mehreren Jahren kursierte, wo einfach die Musik aus dem Film (in schlechter Qualität) mitgeschnitten wurde. Zum Glück gehört dies nun der Vergangenheit an und man kann sich endlich auf normalem Weg an Giombini's Weltraumoper satt hören. Wer allerdings noch tiefer in die synthetischen Klangexperimente des Signore Giombini tauchen möchte, dem empfehle ich seine LP "Astromusic Synthesizer", welche zwar nicht mehr so einfach zu bekommen sein dürfte, aber der jeweilige Finder dann doch mit liebenswerten Soundspielereien belohnt werden dürfte. 

  • Autor: Tobias Reitmann
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