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The Pleasure Shop on 7th Avenue

Italien, 1979

  • Originaltitel: Il porno shop della settima strada
  • Alternativtitel:

    Tienda Porno (ESP)

    Pleasure Shop on the Avenue (GBR)

    Il porno shop della 7ª strada

    New York 7ª strada

  • Regisseur: Joe D'Amato
  • Kamera: Enrico Biribicchi
  • Musik: Bruno Biriaco
  • Drehbuch: Tito Carpi, Joe D'Amato
  • Inhalt:

    Zwei Gauner haben von ihrem schwarzen Kumpel den Wink bekommen, einen Drogerie-Markt zu überfallen, denn dort soll sich gerade viel Geld in der Kasse befinden. Der Tip ist auch richtig, der Besitzer hat viel Geld auf Tasche, da er gerade den Handlangern des örtlichen Mafia-Bosses sein Schutzgeld überreichen will. Noch während sich die Gauner im Laden befinden, kommen auch schon die Mafia-Schläger, und die Zwei fliehen durch die Kellergänge in einen nahegelegenen Porno-Shop. Dort nehmen sie die Ladenbesitzerin Lorna (Annamaria Clementi) als Geisel, deren Geschäft eine der besten Einnahmequellen der Schutzgeld-Mafia ist, außerdem scheint Lorna was mit dem Boss zu haben. Sie fliehen mit Lorna zu ihrem schwarzen Kumpel, um ihm für seinen tollen Tip die Visage zu polieren. Der eröffnet ihnen aber einen Fluchtplan und begleitet sie. Doch bevor man sich auf den weg aus New York machen kann, gilt es den Sonntag in einem einsamen Haus zu überstehen. Doch das ist nicht leer – und so nehmen die Gangster drei weitere Geiseln. Lorna hat allerdings Spuren hinterlassen, und so ist die Mafia ihnen bereits auf den Fersen.

  • Autor: Gerald Kuklinski
  • Review:

    Spannende Inhaltsangabe, öde umgesetzter Film. Die zwei Gauner - die Namen habe ich nicht mitbekommen - nenne ich jetzt einfach mal Toto und Harry, Toto ist der Junkie. Oder ich fange erst mal mit dem Interessanten an.

     

    Christian Borromeo aus „Der Schlitzer“ ist einer der drei Geiseln aus dem einsam gelegenen Haus, eine weitere ist anscheinend Annj Goren (bin mir nicht ganz sicher), sowie die blonde Brigitte Petronio, ebenfalls in Deodatos „Der Schlitzer“ dabei. Hat Ruggero Deodato diesen Schinken etwa gesehen und als Ideengeber für eine deutlich härtere Version genommen? Denn hier in Joe D’Amatos „The Pleasure Shop on 7th Avenue“ gibt es keinen Schlitzer, hier bekommt die (ebenfalls jungfräuliche) Blondine nur von dem schwarzen Kumpel oral die Pussy verwöhnt. Ein weiteres nettes Szenario ist die Befreiungsszene, Christian Borromeo greift Toto mit einem Messer an, der entwindet es ihm und äfft seinen Angriff nach, indem er ihn mit einem Plastikschwanz attackiert, den er – neben anderen für eine Mafia-Flucht unentbehrlichen Accessoires - aus Lauras Porno-Shop hat mitgehen lassen.

     

    Während Toto mit Christian spielt, entspinnt sich zwischen Harry und Laura eine heiße Affäre unter der Dusche, die sie aber selbst durch Handarbeit zum Ende bringen muss, Harry macht das später aber im Schlafzimmer von hinten nochmal wett. Er weiß nicht, dass Laura (bzw. ihr Body-Double) Toto bereits im Porno-Shop befriedigt hat. Unterm Strich ist „The Pleasure Shop on 7th Avenue“ ein mit Softcore-Szenen angereicherter Krimi, und da das am Ende langweilig war, hat D’Amato das mit nicht mehr als anderthalb Minuten Hardcore-Inserts aufgepäppelt. Dabei wird Annamaria Clementi gedoubelt, bei den Großaufnahmen von Brigitte Petronios Schätzchen bin ich da nicht so sicher. Sieht auf jeden fall dem verdammt ähnlich, was man auch in den Softcore-Szenen zu sehen bekommen hat.

     

    Den Film produzierte D’Amato selbst und veröffentlichte ihn unter „Kristal Films“, gedreht wurde anscheinend weitgehend in New York vor Ort. Und am Ende gibt es eine – nicht übermäßig originelle – Pointe zugunsten der Geiseln. Lohnt nicht, obwohl man D’Amato zugute halten muss, dass diesmal wirklich ausnahmslos attraktive Frauen vor seiner Linse standen standen.

  • Autor: Gerald Kuklinski
  • Links

    OFDb
    IMDb

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