The Killer is Still Among Us

Italien, 1986

  • Originaltitel: L'assassino è ancora tra noi
  • Alternativtitel:

    The Killer Has Returned (Int.)

  • Regisseur: Camillo Teti
  • Kamera: Giuseppe Bernardini
  • Musik: Detto Mariano
  • Drehbuch: Giuliano Carnimeo, Ernesto Gastaldi, Camillo Teti
  • Inhalt:

    Die Kriminologiestudentin Cristina schreibt ihre Dissertation über das „Monster von Florenz“, den Liebespaarmörder, der schon seit 1968 sein Unwesen treibt und noch immer mordet. Dabei trifft sie auf den jungen Pathologen Alex, mit dem sie eine Affäre beginnt und der von ihren Nachforschungen im Spanner-Milieu gar nicht begeistert ist. Schon bald gerät Cristina in ernste Gefahr und Alex unter Verdacht.

  • Autor: Gerald Kuklinski
  • Review:

    „The Killer is Still Among Us“ entstand im gleichen Jahr wie Cesare Ferrario’s „Night Ripper – Das Monster von Florenz“, hat dasselbe Thema und bewegt sich auf ähnlichem Budget-Level.

     

    Während die Hauptdarstellerin Mariangela D’Abbracio ihr Bestes gibt, erscheint ihr Verdacht gegen Freund Alex dagegen unmöglich, da dieser noch ein wenig zu jung wirkt, um schon seit 17 Jahren sein Unwesen als „Monster von Florenz“ zu treiben. Kurios erscheint auch die Idee eines „Spanner-Treffs“ in dem organisiertes Führungspersonal, ausgerüstet mit Abhörwanzen und Ähnlichem, Gleichgesinnte und Interessierte durch die Parks zu vielversprechenden Liebespaartreffpunkten geleitet.

     

    Handlungsmäßig versteht „The Killer is Still Among Us“ schon, den Zuschauer bei Laune zu halten, aber ohne besondere stilistische Extravaganzen. Lediglich in punkto Gewaltdarstellung hat Camillo Tetis Film sich einen gewissen Ruf erworben, sieht man jedoch von der letzten Mordszene ab, die während einer Sceance von allen Teilnehmern miterlebt wird, hat man es hier nicht mit einem „Giallo a Venezia“ oder „New York Ripper“ zu tun, nur diese eine Szene bewegt sich (deutlich) auf diesem Level. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, es gab zwei italienische VHS-Tapes mit völlig identischem Cover, in einem von Beiden sucht man besagte Szene genauso vergeblich wie in der italienischen TV-Fassung.

     

    Wer am Ende auf eine dramatische Auflösung wartet, sollte wissen, dass das „Monster von Florenz“ nie eindeutig identifiziert wurde, stattdessen kommt Camillo Teti mit einem augenzwinkernden Film-im-Film-Gag.

  • Autor: Gerald Kuklinski
  • Links

    OFDb

    IMDb

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