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Ghosthouse 4 - Haus der Hexen

Italien, 1989

  • Originaltitel: La casa del sortilegio
  • Alternativtitel:

    The House of Witchcraft (GBR)

    Totentanz der Hexen II

  • Regisseur: Umberto Lenzi
  • Kamera: Giancarlo Ferrando
  • Musik: Claudio Simonetti
  • Drehbuch: Gianfranco Clerici, Umberto Lenzi, Daniele Stroppa
  • Inhalt:

    Luke Palmer (Andy J. Forest) leidet an Alpträumen seit seiner Heirat mit der sehr an Okkultem interessierten Martha (Sonia Petrovna). Eine unglückliche Ehe. In der Witwe seines verstorbenen Bruders – der Ärztin Elsa (Susanna Martinkowa) – findet er eine gute Zuhöhrerin für seine Problemchen, doch seine Ehefrau will einen letzten Versuch starten, ihre Ehe zu retten. Hierfür hat sie sich und ihren Gatten in einem einsam gelegenen Landhaus eingemietet, dass von dem blinden Verwalter Andrew Mason (Paul Muller) bewohnt wird. In dem Haus geht es nicht mit rechten Dingen zu, und Martha beginnt zu Schlafwandeln, während Draußen schreckliche Morde geschehen. Doch es ist nicht seine Frau, von der Luke Gefahr droht.

  • Autor: Gerald Kuklinski
  • Review:

    Wer will nochmal die Geschichte der ganzen Ghosthouse-Filme und deren Zugehörigkeit zu welchen Filmserien hören? Keiner, Gott sei Dank, also lassen wir das.

     

    „La Casa del Sortilego“ – in Deutschland von X-Rated als „Ghosthouse 4 – Haus der Hexen“ irgendwann Anfang des Milleniums als DVD-Weltpremiere erschienen und nur wenig später von CCI als „Totentanz der Hexen II“ neu aufgelegt – entstand für das italienische Fernsehen, wurde dort allerdings nicht gezeigt. In Italien erschien der Film erst ein paar Jahre nach seiner Entstehung auf VHS. Umberto Lenzi drehte hier wie schon beim Vorgänger eine Spukhaus-Geschichte, diesmal mit einer Hexen-Nebenstory und einem etwas besser durchdachten Drehbuch. Weitgehend.

     

    Abstriche gibt es bei der Methode, seine Ehefrau vom Schlafwandeln zu kurieren (einen Schäferhund auf sie loslassen?) und bei der Erklärung des Polizei-Inspektors (Tom Felleghy), das spätere Schuldeingeständnis des Blinden zu rechtfertigen. Einsamkeit und Ateriosklerose als Motiv für einen Stapel Morde? Ist natürlich Quark, und Mason ist unschuldig. Es gibt ein paar gutaussehende Darstellerin verschiedener Altersklassen, aber leider nur eine kurze Nacktszene. Der Blutgehalt und die dazugehörigen Effekte wurden zumeist vertretbar von Giuseppe Ferranti umgesetzt, lediglich die Maske der Hexe und der Sensenmann im späteren Verlauf lassen zu wünschen übrig.

     

    Das Gesamtergebnis wurde von Lenzi routiniert umgesetzt und vermag den interessierten Horrorfan durchaus angemessen zu unterhalten. Was noch? Nichts.

  • Autor: Gerald Kuklinski
  • Links

    OFDb
    IMDb

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