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The Flower with the Deadly Sting

Italien | Spanien, 1973

  • Originaltitel: Il Fiore dai petali d'acciaio
  • Alternativtitel:

    La flor de petalos de acero (ES)

    The Flower with Petals of Steel

  • Regisseur: Gianfranco Piccioli
  • Kamera: Antonio Borghesi
  • Musik: Marcello Giombini
  • Drehbuch: Gianni Martucci, Gianfranco Piccioli
  • Inhalt:

    Gianni Garko spielt in dieser recht unbekannten Giallo-Ausgabe den erfolgreichen Chirugen Dr. Andrea Valenti, der eines schönen Feierabends die Beziehung zu seiner Partnerin Daniella (Paola Senatore) beenden möchte. Während der Offenbarung seiner für Daniella nicht gerade erfreulichen Absicht kommt es plötzlich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den Beiden und der Doktor versetzt seiner gekränkten Partnerin einen dermaß heftigen Stoß, dass sich diese auf dem direktem Weg in die nächstgelegene Zimmerecke begibt.

     

    Nach einem Drink zur Beruhigung muss Dr. Gianni Garko dann aber zu seinem Entsetzen feststellen, dass Daniella nach ihrem unfreiwilligen und schmerzhaften Flug durchs Zimmer geradewegs in einem scharfkantigen Kunstobjekt (oder besser gesagt Kunstgewächs) aus Metall gelandet ist und dabei durch die spitzen Stacheln der Kunstblume aufgespießt wurde  (The Flower with the Deadly Sting) 

     

    Nachdem Dr. Garko die erste Schockstarre überwinden kann, versucht er den Mord im Affekt an seiner Partnerin mit allen Mitteln zu vertuschen und beseitigt daher die zuvor schon in handliche Kleinteile vor-sezierte Ex-Frau auf eine recht effektive Weise in einer schrottmühlenähnlichen Anlage.

     

    Doch schon kurze Zeit später steht plötzlich seine frühere Ex-Geliebte Evelyn (Carroll Baker) völlig unangemeldet auf der Matte, die zudem auch gleichzeitig die "geliebte" Halbschwester der verblichenen Daniella ist bzw. war.

     

    Da ihre Schwester aber auch weiterhin verschwunden bleibt, keimt in Evelyn immer stärker der Verdacht, dass der saubere Doc etwas mit dem unerwarteten Verschwinden seiner Schwester zu tun haben könnte und schwärzt diesen bei der Polizei an.

     

    Der hartnäckige Kommissar Garrano (Ivano Staccioli) übernimmt den Fall und heftet sich gleich an die Fersen des ehrenwerten Doktors. Ab sofort wird die Luft für Herrn Garko immer dünner.....

  • Autor: Richie Pistilli
  • Review:

    Diese kleine Giallo-Perle kann im Großen und Ganzen recht gut gefallen, wobei aber keine außergewöhnlichen oder nennenswerte Sensationen geboten werden. Die Inszenierung des Plots ist solide umgesetzt und die Schauspieler geben in ihren Rollen auch eine recht überzeugende Darbietung ab.

     

    Regisseuer Gianfranco Piccioli schaffte es während seiner Karriere als Filmemacher auf lediglich 3 Kinoproduktionen, wovon “the Flower with the deadly Sting” die einzige Giallo Produktion darstellt.

     

    Gianni Garko schlägt und schlägt sich wacker in seiner Rolle des mordenden und von der Polizei verfolgten Mediziners durch den gesamten Film und gibt dabei eine gute Figur ab. Die holden Damen können zudem durch ihre reizenden Darbietungen verzücken.

     

    Der Score von Marcello Giombini ist jetzt weniger im Ohr haften geblieben, aber im Gesamten auch nicht negativ aufgefallen.

     

    Alles in allem eine recht spannende Darbietung des mordenden Dr. Garko.

  • Autor: Richie Pistilli
  • Links

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