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Cop Hunter

Italien, 1976

  • Originaltitel: Italia a mano armata
  • Alternativtitel:

    Italia a mano armada (ESP)

    Flic en jean (FRA)

    Opération jaguar (FRA)

    Itália fegyverben (HUN)

    Inspektor v akciji (SVN)

    A Special Cop in Action (Int.)

  • Regisseur: Marino Girolami
  • Kamera: Fausto Zuccoli
  • Musik: Franco Micalizzi
  • Drehbuch: Leila Buongiorno, Gianfranco Clerici, Vincenzo Mannino
  • Inhalt:

    Während Commissario Betti (Maurizio Merli) sich in Turin mit einer Bande von Bankräubern herumschlagen muss, entführen vier weitere Gangster dort einen Van mit Schulkindern. Deren Eltern sind nicht reich, daher ist es von Anfang an der Plan der Gangster, Geld vom Staat zu erpressen. Doch einer der Gangster steht mächtig unter Druck, und als er diesen durch eine versuchte Vergewaltigung abzubauen sucht, macht man die Täter in der Nähe Milans aus. Betti, der inzwischen ohnehin dort ist, weil seine Bankräuber dort weiter ihrem Tätigkeitsfeld nachgehen, regelt zusammen mit seinem Kollegen Arpino (Raymond Pellegrin) die Geldübergabe. Doch eines der Kinder ist bereits tot, Betti wird als Geisel genommen und aus einem fahrenden Wagen gestoßen, die Täter entkommen. Durch den verdeckten Ermittler Fabbri (Massimo Vanni) erfahren sie die Identität der Gangster, die anscheinend selbst nur den Auftrag des Planers Albertelli (John Saxon) ausgeführt haben. Albertelli bekommt Probleme, denn dessen Geschäftspartner werden nervös, als sie erfahren, dass Betti hinter Albertelli her ist. Der verspricht ihnen, Abhilfe zu verschaffen und hängt Betti die Erschießung eines Unbewaffneten an. Betti kommt ins Gefängnis, doch dort bleibt er nicht lang.

  • Autor: Gerald Kuklinski
  • Review:

    Mein persönlicher Favorit unter Maurizio Merlis Poliziescos „Italia a mano armata“ führt in Deutschland ein eher stiefmütterliches Veröffentlichungsdasein in Form einer Videokassette mit dem Titel „Cop Hunter“, zahlreiche Gewaltschnitte gibt’s geschenkt. Merlis dritter und letzter Einsatz als Commissario Betti entstand wieder unter der Regie von Marino Girolami, der hier, wie schon bei „Verdammte heilige Stadt“, das Pseudonym Franco Martinelli verwendete.

     

    Und es geht nicht gerade zimperlich zu. Bankraub, Entführung, Vergewaltigung, Verfolgungsjagden zu Lande und auf dem Dach, und Massimo Vanni darf sich auf eine Freifahrt, mit den Füßen an die hintere Stoßstange eines Wagens gebunden, freuen. Zumindest in der ungeschnittenen Version.

     

    Ein zunächst noch recht milde gestimmter Commissario Betti ohrfeigt und schießt sich, nach anfänglichen kleinen Rückschlägen wegen seiner Nettigkeit, durch den Rest des Skripts, beäugt von einem eher passiven Raymond Pellegrin als Arpino, der andererseits aber auch keinerlei Anstalten macht, seinen Polizeikollegen aufzuhalten. Warum auch, Arpino steht einen Monat vor seiner Pensionierung. Als Oberschuft ist wieder einmal ein skrupelloser John Saxon im Einsatz.

     

    Ebenfalls in Hochform ist Komponist Franco Micalizzi, der hier eines seiner besten Poliziesco-Themen abliefert, in verschiedensten Variationen.

     

    Das Ende – da ich nicht spoilern will, nur kurz die Info, dass es beim Ende zwei unterschiedliche Varianten gibt, je nach Kopie.

  • Autor: Gerald Kuklinski
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