Italo-Cinema präsentiert: Norimberga Violenta - Festival des italienischen Polizeifilms

Im vergangenen Herbst 2016 durften wir im KommKino unser 10-jähriges Jubiläum im Rahmen des Italo-Cinema Festivals ausgiebig feiern. Gefolgt von einer Reise in die gnadenlose Welt des Italowestern zusammen mit Dirty Pictures Ende März 2017 folgt nun: Norimberga Violenta - Festival des italienischen Polizeifilms!
 
Eine kurze Einführung in das Genre überlassen wir dem Experten und Mitautor des Standardwerkes "Der Terror führt Regie" Michael Cholewa, dem wir hiermit ganz herzlich für den Text danken:
 
Antihelden vs. Verbrechen - Der italienische Polizeifilm
 
In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts tickten die Uhren im europäischen Kino, speziell dem italienischen, noch anders. In den 1960er Jahren bekam der Western in Italien nicht nur ein komplett neues Aussehen verpasst, auch inhaltlich gab es kein Weichspülprogramm mehr. Als dem Italo-Western in den frühen 70er Jahren langsam die Puste ausging, wuchs man mit seinen Aufgaben, orientierte sich abermals formal an Hollywood und den Klassikern des modernen Actionfilms und kreierte erfolgreich das Genre des Poliziotto. Nonkonforme Cops, die nicht selten auch gegen die eigenen Vorgesetzten agierten. Eine Kunstform die schließlich in der Fleischwerdung solch rebellischer Einzelkämpfer wie Commissario Ferro kulminierte und mit seinem Darsteller Maurizio Merli eine untrennbare Allianz einging. Als Architekten des Poliziottesco muss man unbedingt Regisseure nennen wie Fernando Di Leo, Umberto Lenzi, Enzo G. Castellari oder Marino Girolami.
 
Das italienische Gangsterkino war geboren und kondensierte erfolgreich die Essenz des Thrillers, verdichtet und beschleunigt seine Rituale, nutzte und veränderte noch einmal dessen Erbinformation, die DNA des Polizeifilms. Jene Polizisten waren schlagkräftige Arbeiter und Malocher. In gewisser Weise auch das schlechte Gewissen einer Wohlstandsgesellschaft, die ihre Drecksarbeit gerne delegiert. Die Grauzone zwischen Unterwelt und Penthouse. Charaktere die das exakte Gegenteil der z. B. hierzulande inflationär vorkommenden Kriminologen waren. Hiesige Kommissare und ihr ins Drehbuch gemeißeltes instinktsicheres Einfühlungsvermögen (ein dem Täter gegenüber versöhnliches Auftreten), waren eine ältliche Mischung aus Kombinationsgabe, einem unerschütterlichen Glauben das Richtige zu tun und stets eine Priese zu viel Verständnis. Dieser pädagogische Ansatz, das Richtige tun zu müssen, konveniert leider nicht mit dem Unterhaltungsaspekt, bzw. kollidiert schon Mal mit einem spielerisch fantasievollen Konzept. Ohne den das Gangster- und Polizeikino aber nicht funktioniert. Das italienische Genrekino der 70er Jahre ließ sich nicht durch politische korrekte Polizei-Überflieger einschränken. Jene "Helden" waren schon damals Antihelden und folgten ihrem eigenen ganz persönlichen ethischen Kompass. Protagonisten mit einem reinen Herzen, auch wenn sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit den Dialog weniger mit Worten als mit ihren Fäusten suchten. Ein Kompass und die Wildcard für ein aus allen Fugen berstendes Actionkino. Figuren die auf der richtigen Seite waren, auf der Seite der Schwächeren. Politisch nicht astrein, aber, auch niemals langweilig! Womit zumindest eine Mission erfüllt war: Kino total!
 
Entführung, Erpressung, Gewaltverbrechen, Raub, das Italien des 70er Polizeikinos zeichnete unser liebstes Urlaubsland ganz anders als die Kataloge der Reiseindustrie. Die quietschenden Pneus der Alpha Giulias und ihre sich vor Adrenalin überschlagenden Fahrer, standen dabei in einem starken Kontrast zu einer farbenfrohen, mediterranen, urbanen Architektur der italienischen Innenstädte und der quirligen, lebhaften Mentalität ihrer Bewohner. Dazu schwelgte die Musik in psychedelischen, atonalen, sphärischen Klängen. Und die Geschichten zeichneten mit Freude und ungebremstem Schwung Gewalt und Brutalitäten.
 
Der Zuschauer wurde damals durch die Filmkritik (einmal mehr) "entmündigt". Kritiker bemängelten einen undifferenzierten Erzählaufbau sowie (im Genrekino üblich) ideologisch fragwürdige Charakterzeichnungen. Dagegen spricht jedoch das satirische Gesamtkonzept des Poliziotto. Im Genrekino im Allgemeinen und dem Poliziesco im Besonderen, hat Realismus wenig Platz. Figuren werden überzeichnet, ins comichafte überhöht. Man muss entweder völlig ahnungslos oder ein Spielverderber sein, um in dieser phantastischen, einer symbolhaft verdrehten Filmsprache politisch fragwürdige Tendenzen orten zu können. Hinzu kommt, dass diese Commissarios nie durch Besonnenheit oder taktisches Kalkül glänzten. Sie folgten einer emotionalen aber ehrlichen Ethik. Den Schwachen hilft man und das Böse, oftmals auch die Karikatur dessen, wird exemplarisch bestraft (symptomatisch für das gesamte Genre). Der Poliziotto besaß genau den richtigen Abstand zur Tragödie und eine unverkennbare Liebe für klassisches Thrillerkino. Eine Enddramatisierung die den Filmen ihr charakteristisches angenehmes Tempo gab und eine erzählerische Ebene ohne gestenreiches Moralisieren erstellte. Ein Kino das geschickt mit einer unbestimmbaren Mischung aus Gut und Böse spielte. Eine fast verloren gegangene künstlerische Freiheit, welche dem heutigen Kino bestimmt sehr gut täte. (Michael Cholewa)
 
Die Filme werden in den nächsten Wochen einzeln angekündigt.
 
3 Tage - 8 Filme - alle von 35mm
 
Einzelticket: 6€
Dauerkarte: 36€
Reservierungen unter reservierung(at)kommkino.de
 
Facebook-Veranstaltung: KLICK!
 
Timetable:

Freitag, 03.11.

21:15 Uhr "Der Mafiaboss - Sie töten wie Schakale" (La mala ordina, 1972)
23:15 Uhr "Testament in Blei" (Crazy Joe, 1974)

Samstag, 04.11.

14:00 Uhr "Gangster sterben zweimal" (Gangsters '70, 1968)
16:00 Uhr "Die Klette" (Un detective, 1969)
21:15 Uhr "Tote Zeugen singen nicht" (La polizia incrimina la legge assolve, 1973)
23:15 Uhr "Feuerstoß" (Una Magnum Special per Tony Saitta, 1976)

Sonntag, 05.11.

14:00 Uhr "Ein Mann geht aufs Ganze" (L'assassino... è al telefono, 1972)

Dirty Pictures & Italo-Cinema präsentieren: "Die gnadenlose Welt des Italowestern"

8 bleigeladene Filme in glorreichem 35mm

Anfang des Jahres 2012 machten sich fünf Liebhaber des Italowestern erstmals auf den Beutezug in die weite Welt der 35mm-Kopien. Auf der Suche nach Titeln, welche in Deutschland nur im Kino ausgewertet worden sind, konnten einige verschollen geglaubte Italowestern „wiederentdeckt“ und teils durch freundliche Zusammenarbeit mit Anbietern auf dem DVD-Sektor sogar wieder einer breiten Masse zugänglich gemacht werden. Durch den weiteren Zuwachs an Supportern konnte der Bestand im Laufe von beinahe fünf Jahren kräftig erweitert werden. Mittlerweile befinden sich neben einigen Raritäten auch viele Klassiker des Italowestern im Dirty-Pictures-Archiv.

Wir möchten dies nun zum Anlass nehmen, unser „Jubiläum“ im ehrwürdigen Nürnberger KommKino ausgiebig zu zelebrieren.
An gleich drei Tagen zeigen wir insgesamt acht auserwählte Italowestern. Von der raren Kinofassung Enzo Castellaris „Die Satansbrut des Colonel Blake“ bis zum Giulio-Petroni-Genreklassiker „Von Mann zu Mann“ sollte die Filmauswahl das Herz jedes Genrefans höher schlagen lassen.

Alles selbstverständlich Original von 35mm!

Abgerundet wird das Programm durch zahlreiche Kinotrailer, fachkundige Einführungen, Verlosungsaktionen und natürlich durch Fachsimpelei unter eingefleischten Genrefans.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen, wenn der Italowestern wieder die große Leinwand erobert.

Facebook-Veranstaltung: KLICK!
Thread bei Dirty-Pictures: KLICK!

Timetable:

Freitag 24.03.2017

21:15 Uhr Die Satansbrut des Colonel Blake
23:30 Uhr Pistoleros

Samstag 25.03.2017

13:30 Uhr Rancheros
16:00 Uhr Schweinehunde beten nicht
20:45 Uhr Eine Kugel für MacGregor
23:00 Uhr Der lange Tag der Rache

Sonntag 26.03.2017

13:30 Uhr Der Mann der kam um zu töten
16:00 Uhr Von Mann zu Mann

Ticketinfos:
Dauerkarte: 30€
Einzelkarten: 6€

Reservierung: reservierung[at]kommkino.de

Ort:
Filmfabrik – Kino im Komm e. V.
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Italo-Cinema: 10 Jahre Jubiläums-Festival


Mit dem Fokus auf den italienischen Genrefilm vergangener Tage, entstand im Herbst vor 10 Jahren ein kleines Forum, welches sich ausgiebig und in allen Facetten diesem Thema widmen sollte - überhaupt das erste seiner Art in deutschen Landen, waren doch bis dahin nur Unterforen oder einzelne Threads zu diesem Sujet in den größeren Online-Communities auffindbar. Bedauerlicherweise verschwand das Forum im Jahr 2009 jedoch aufgrund persönlicher Differenzen im Nirvana des Internets, nachdem es dank einer beachtlichen Zahl an Nutzern, Beiträgen und Themen innerhalb dieser Zeit enorm wachsen konnte. Durch den Wegfall dieser virtuellen Anlaufstelle für das italienische Kino, kam es zu einem Forensplit und es erblickten mit www.deliria-italiano.de und www.dirty-pictures.de zwei neue Portale das Licht der Netzwelt, um weiterhin der Community eine Plattform für die cineastischen Beiträge aus dem Stiefelland bieten zu können.

Im Jahre 2013 erlebte die Facebook-Seite "In memoria di Italo-Cinema" ihren Launch, um die Filmfreunde täglich mit Neuigkeiten aus dem Genre-Zirkus füttern zu können.

Im Juni 2015 war es endlich soweit und www.italo-cinema.de ging mit der ersten eigenen Website online. Parallel zu den Aktivitäten auf Facebook, sollte das Hauptaugenmerk allerdings auf die Review-Sektion gelenkt werden, welche mittlerweile bereits an die 500 Filmbesprechungen aller Genres umfasst und zudem noch um mehrere zusätzliche Bereiche erweitert wurde.

2006 - 2016 | 10 Jahre Italo-Cinema

Das möchten wir mit euch gemeinsam feiern und was wäre dafür besser geeignet als ein Filmfestival?

Vom 07.-09. Oktober 2016 laden wir euch herzlich ins KommKino nach Nürnberg ein. Feiert mit und huldigt dem italienischen Genrekino vergangener Zeit!

3 Tage - 8 Filme - alle von 35mm!

Einzelticket: 6€
Dauerkarte: 30€
Reservierungen unter reservierung(at)kommkino.de
Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung: KLICK!

Timetable:

Freitag, 07.10.
 
21:15 Uhr "Alien 2 - Auf der Erde" (Alien 2 sulla Terra, 1980)
23:30 Uhr "Laura - Eine Frau geht durch die Hölle" (Violenza in un carcere femminile, 1982)
 
Samstag, 08.10.
 
13:30 Uhr "Die heißen Engel" (La nottata, 1975)
16:00 Uhr "Heroin" (Milano... difendersi o morire, 1978)
20:45 Uhr "Invasion of the Flesh Hunters" (Apocalypse domani, 1980)
23:00 Uhr "Lusthaus teuflischer Begierden" (La verità secondo Satana, 1972)
 
Sonntag, 09.10.
 
13:30 Uhr "Venus im Pelz" (Le malizie di Venere, 1969)
16:00 Uhr "Mein Name ist Nobody" (Il mio nome è Nessuno, 1973)
 

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: ORION-3000, RAUMFAHRT DES GRAUENS

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch:
ORION-3000, RAUMFAHRT DES GRAUENS [Il pianeta errante] (1966)
[deutsche Sprachfassung - ungekürzt und unzensiert - digital]

Samstag, 4. April 2015 - 12 Uhr
SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film gibt es eine kleine Einführung nebst Italo-Cinema Trailershow.

Inhalt: Die Erde wird von Naturkatastrophen gigantischen Ausmaßes erschüttert. Schnell stellt sich heraus, dass die Ursache für diese Katastrophen ein unbekannter Planet ist, der sich im Kollisionskurs mit der Erde befindet. Kurzerhand wird eine Rettunsgmission zusammengestellt, die den Planeten im All sprengen soll, bevor er die Erde erreicht. Doch zum großen Erstaunen aller Beteiligten erweist sich der vermeintliche Planet als übergroße Lebensform... – OFDb.de

„…Doch der Ton des Films ändert sich komplett, als man dann tatsächlich endlich auf den fremdartigen, rotleuchtenden Himmelskörper trifft. Auf dessen Oberfläche geht’s nämlich rund: Pulsierende Lava, eklige Tentakeln, tiefe schwarze Krater, Rauch und Qualm, dazu eine apokalyptische Klangkulisse!“ – buxtebrawler auf OFDb.de

„...Natürlich Sci-Fi mit einfachen, durchschaubaren Mitteln, aber gerade wegen dieser naiven Machart so liebenswert knuffig, das ich dahin schmelze.“ – dr. freudstein auf deliria-italiano.de

„Hier erlebt man einen Overkill an miesen Darstellern und schlechten Modellszenen. Die unfreiwillig komischen Dialoge der deutschen Fassung (wahrscheinlich sind sie aber im Original auch nicht besser) heben den Unterhaltungswert von „Orion 3000– Raumfahrt des Grauens“ zwar mächtig, vermögen es aber trotzdem nicht, daß der Film einigermaßen verträglich wird. Für absolute Trash-Fans ist dieser Streifen jedoch eine wahre Fundgrube.“ – Frank Trebbin aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: MERCENARIO - DER GEFÜRCHTETE

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch:
MERCENARIO - DER GEFÜRCHTETE [Il mercenario] (1968)
[deutsche Sprachfassung - ungekürzt und unzensiert - digital]

Samstag, 7. März 2015 - 12 Uhr
[ACHTUNG! Ab dem März beginnen wir immer eine Stunde später, also um 12 Uhr!]
SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film gibt es eine kleine Einführung nebst Italo-Cinema Trailershow.

Inhalt: 1910: Der Minenarbeiter Paco (Tony Musante) und seine Kumpel rebellieren gegen den skrupellosen Grubenbesitzer García (Eduardo Fajardo). Ihnen schließt sich der polnische Söldner Kowalski (Franco Nero) an. Allerdings nicht aus Solidarität, sondern aus reiner Geldgier… – OFDb.de

„…Mercenario ist damit betrachtet der beste Italo-Western, der nicht von Sergio Leone stammt. Und das ist eine Hausnummer!!!“ – Der Ewige Lawrence auf OFDb.de

„Corbucci ist hier vor allem eines gelungen: ein enorm kurzweiliger und unterhaltsamer Film, der keine Sekunde Leerlauf vorzuweisen hat. Das Drehbuch lässt einen guten Einfall auf den nächsten folgen – und dabei sind Corbucci etliche unvergessliche, fast schon ikonenhafte Szenen gelungen. Fast jede einzelne Szene funktioniert wie eine in sich abgeschlossene Short-Story, zwar immer perfekt eingewoben in die Gesamtgeschichte, aber dennoch von eigener Größe.“ – Diabolik! auf dirty-pictures.de

„Nach mehreren Gesellenstücken legt hier Corbuccis Sergio ein erstes Meisterwerk vor und damit gleich seinen besten Italowestern.“ – film-maniax.de

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: DER TEUFEL FÜHRT REGIE

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch:
DER TEUFEL FÜHRT REGIE [Il boss] (1973)
[deutsche Kinofassung - digital]

Samstag, 7. Februar 2015 - 11 Uhr
SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film gibt es eine kleine Einführung nebst einer Italo-Cinema Trailershow.

Inhalt: Nick Lanzetta (Henry Silva) liquidiert im Auftrag von Don Giuseppe D'Agnello (Claudio Nicastro) den Mafioso Attardi und etliche seiner Clanmitglieder mit einer Panzerfaust, während diese das Programm eines Pornokinos genießen. Nur eins der Mitglieder des Clans, Cocchi (Pier Paolo Capponi), war bei dem Attentat nicht anwesend. Postwendend kommt seine Racheaktion: Er entführt D'Agnellos Tochter Rina (Antonia Santilli). Wieder muss Lanzetta die Sache regeln, während der mächtige Don Corrasco (Richard Conte) und der korrupte Commissario Torri (Gianni Garko) jeweils ihr eigenes Intrigensüppchen kochen... – Adalmar auf OFDb.de

„Fernando Di Leos Gratwanderung zwischen sleaziger Unterhaltung und ernsthafter Aussage ist eindeutig gelungen. Dank seiner mutigen Regiearbeit und dem kultigen Soundtrack von Luis Enríquez Bacalov (u.a. verantwortlich für die Musik in "Auge um Auge", "Il poliziotto è marcio" oder "Der Todesengel") beschert uns "Der Teufel führt Regie" nicht nur 104 Minuten* filmischen Zeitvertreibs, sondern auch einen realitätsnahen Einblick in die Welt der Onorata Società**.“ – schatten-lichter.blogspot.de

„Für Freunde von korrupten Polizisten und fiesen Gangstern ist Di Leos herrlich menschenverachtender und überspitzter Genrebeitrag ein Schuss ins Schwarze.“ – sid.vicious auf dirty-pictures.de

„Ein höchst unterhaltsamer Genre-Beitrag, der die typischen Zutaten auf die Spitze treibt und in Sachen kalter Härte Seinesgleichen suchen dürfte. Perfekt untermalt wird das Spektakel von einer grandiosen Filmmusik.“ – buxtebrawler auf OFDb.de

*87 Minuten in der deutschen Kinofassung
**Die Mafia

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: DIE SIEBEN SCHWARZEN NOTEN

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch:
DIE SIEBEN SCHWARZEN NOTEN [Sette note in nero] (1977)
[deutsche Sprachfassung - ungekürzt und unzensiert - digital]

Samstag, 3. Januar 2015 - 11 Uhr
SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film gibt es eine kleine Einführung nebst einer Italo-Cinema Trailershow.

Inhalt: Die Innenarchitektin Virginia (Jennifer O'Neill) hat Visionen, die sich bewahrheiten. So ahnte sie schon als Kind den Selbstmord ihrer Mutter. Nun kommen die Visionen wieder: In einem Autobahntunnel tauchen vor Virginia scheinbar unzusammenhängende Bilder wie ein zerbrochener Spiegel, ein gelbes Taxi, eine frische Mauer und eine erschlagene Frau auf. Angekommen in dem Landhaus ihres Mannes Francesco (Gianni Garko) findet sie eine neu verputzte Stelle in der Wand und dahinter ein Skelett. Doch das ist nur der Anfang einer Reihe von Ereignissen, die für Jennifer immer bedrohlicher werden. – Adalmar auf OFDb.de

„Dieser Giallo hier ist nicht nur das Filetstück unter Fulcis Mörderrätseln, sondern zählt meines Erachtens sogar zur Crème de la Crème des Genregesamtwerks. Denn THE PSYCHIC ist nichts weniger als grandioser Psychothrill!“ – FILMTIPPS.at

„Ich habe gerade die Erstsichtung hinter mir und liege dem Film zu Füßen. Eine überragende Atmosphäre, fantastisch gefilmt, eine tolle Hauptdarstellerin und geniale Musik. Der Film ist ein absoluter Überflieger.“ – deadlyfriend auf dirty-pictures.de

„Abschließend kann man sagen, dass jeder der „Sette note in nero“ gesehen hat, über Fulci nicht mehr pauschal richten kann. Dieser Film und die drei* oben genannten Gialli beweisen, dass er ein begnadeter Regisseur war.“ – Der Halunke auf OFDb.de

*„Una sull'altra“ (1969), „A Lizard in a Woman’s Skin“ (1971), „Don’t torture a Duckling“ (1972)

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: SUSPIRIA

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch
nach 31 Jahren auf dem Index:
SUSPIRIA [Suspiria] (1977)
[deutsche Sprachfassung - ungekürzt und unzensiert - digital]

Samstag, 6. Dezember 2014 - 11 Uhr
SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film gibt es eine kleine Einführung nebst einer Italo-Cinema Trailershow.

Inhalt: Die junge Ballett-Elevin Suzy kommt aus den USA nach Freiburg, um dort an einer angesehenen Schule, Tanz zu studieren. Als sie dort ankommt, beobachtet sie noch ein junges Mädchen, das aus der Schule flieht, um dann aber später in der eigenen Wohnung auf mysteriöse Art und Weise ermordet zu werden. Doch auch Suzy kommt die Schule zunehmend merkwürdig vor. Die Lehrerinnen führen ein hartes Regiment, nachts hört man seltsame Geräusche und etwas schleicht nachts durch den provisorischen Schlafsaal. Langsam aber sicher forscht Suzy den merkwürdigen Vorgängen nach und findet heraus, daß das Haus an sich eine unheimliche Geschichte hat und eine dunkle Macht beherbergt. – Moonshade auf OFDb.de

„Wenn man im Horror-Genre über Meisterwerke spricht, muss SUSPIRIA in jedem Fall genannt werden“ – deadlyfriend auf OFDb.de

„Dario Argentos wahrscheinlich berühmtester Film hat mehr von einem expressiven, bildgewaltigen Kunstwerk als von einem herkömmlichen Horrorfilm. Muss man gesehen haben!“ – FILMTIPPS.at

„Ein packender, faszinierender Horror & Mystery-Thriller, der auch nach 30 Jahren nichts von seiner Wirkung eingebüßt hat. Im Gegenteil, dieses Meisterwerk hebt sich stärker denn jemals zuvor vom Einheitsbrei ab.“ – Blap auf dirty-pictures.de

„Dümmliche Mischung aus Horror und Okkultismus, die auf grobe Effekte setzt und die Atmosphäre völlig vernachlässigt.“ – Lexikon des internationalen Films

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: TÖTE, DJANGO

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch:
TÖTE, DJANGO [Se sei vivo spara] (1967)
[deutsche Sprachfassung - ungekürzt und unzensiert - digital]

Samstag, 1. November 2014 - 11 Uhr - SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film wird es eine kleine Einführung samt Italo-Cinema Trailershow geben!

Inhalt: Zusammen mit einigen Banditen führt Django einen lukrativen Überfall aus. Doch die Anführer der Bande entpuppen sich als miese Betrüger und töten rücksichtslos alle ihrer Helfer. Django überlebt schwerverletzt. Unterdessen werden die Banditen ihrerseits in einer nahegelegenen Stadt umgebracht und ausgeraubt. Als dann auch Django in die Stadt kommt, ist Ärger vorprogrammiert - Denn dort will jeder nur eins: Das Gold...

"Hat für mich auch einen festen Platz in der Top 10 meiner Italo-Western Lieblingen!" (chakunah_2072 auf dirty-pictures.de)

"Für mich einer der besten und ungewöhnlichsten Filme aus einem Genre, dass viel Durchschnittliches hervorgebracht hat." (Diabolik! auf dirty-pictures.de)

"Ein atypischer Italowestern mit eingängigem variantenreichem Score, teils surreal anmutenden Szenen und gewagten/experimentellen Ansätzen. Irgendwo zwischen bitterem Realismus und comichafter Überzeichnung angesiedelt. Hart, schräg, tragisch, lustig und zynisch." (Asa Vajda auf dirty-pictures.de)

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: ERMITTLUNGEN GEGEN EINEN ÜBER JEDEN VERDACHT ERHABENEN BÜRGER

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch:
ERMITTLUNGEN GEGEN EINEN ÜBER JEDEN VERDACHT ERHABENEN BÜRGER [Indagine su un cittadino al di sopra di ogni sospetto] (1970)
[deutsche Sprachfassung - ungekürzt und unzensiert - digital]

Samstag, 4. Oktober 2014 - 11 Uhr - SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film wird es eine kleine Einführung samt Italo-Cinema Trailershow geben!

Inhalt: Ein Mann wartet vor einem Haus, bis ihm eine Frau durch ein Fenster ein Zeichen gibt, herein zu kommen. Sie begrüßt ihn mit der Frage, wie er sie heute denn umbringen möchte, aber dieser Scherz stellt sich kurz danach als bitterer Ernst heraus, als er sie beim Sex mit einem Schnitt durch die Kehle tötet. Anstatt seine Spuren zu verwischen, sorgt er noch zusätzlich für Indizien, benachrichtigt selbst die Polizei und redet ungeniert mit einem im Haus wohnenden Nachbarn, als er dieses verlässt. Daraufhin fährt er direkt zum Polizeiquartier, wo er freudig erwartet wird, denn "Il Dottore" (Gian Maria Volonté), wie er genannt wird, wird an diesem Tag vom Chef der Mordkommission zu einem Bereichsleiter der Polizei befördert. Streng befiehlt er noch seinen bisherigen Untergebenen, den gerade gemeldeten Vorfall zu untersuchen, bevor er selbst zum Tatort schreitet... (Quelle: Bretzelburger auf OFDb.de)

"Ein genialer Film, der neben dem Oscar für den besten ausländischen Film auch weitere Preise gewann. Es ist eine Schande, dass er hierzulande weitestgehend unbekannt blieb und bis heute keine deutschsprachige DVD-Auswertung erfahren hat - ein Missstand, der nach Abgeltung schreit." (buxtebrawler auf OFDb.de)

"Böses Meisterwerk mit ätzendem Humor - handwerklich perfektes Politkino, dass lange nachwirkt. " (Die seltsamen Filme des Herrn Nolte - Blog)

"Was der Mann hier abliefert, kann man mit Preisen gar nicht genug überschütten. Ein Feuerwerk der Schauspielkunst, da sitzt jeder Blick, jede Grimasse, jede Geste hat Bedeutung. Volonté spielt einen Mann mit einer Bandbreite von der Arroganz und Selbstherrlichkeit eines Nero über die Penibilität eines Finanzbeamten bis zur Verunsicherung eines kleinen Kindes." (Film Maniax)

Italo-Cinema Filmclub präsentiert: BLUTIGE SEIDE

Giallo-Reihe #1
100 Jahre MARIO BAVA

Der Italo-Cinema Filmclub präsentiert euch:
BLUTIGE SEIDE [Sei donne per l'assassino] (1964)

Samstag, 6. September 2014 - 11 Uhr - SCHAUBURG Kino Dortmund - Eintritt: 5€ Clubbeitrag

Vor dem Film wird es eine kleine Einführung samt Italo-Cinema Trailershow geben!

BLUTIGE SEIDE, der Film der zusammen mit dem kurz zuvor entstandenen THE GIRL WHO KNEW TOO MUCH [La ragazza che sapeva troppo] (1963) ein ganzes Filmgenre begründete, welches Ende der 60er das italienische Genrekino bis in die 80er Jahre überrollen sollte. Der GIALLO-Thriller war geboren. GIALLO heißt übersetzt erst einmal nichts anderes als GELB. Seit beginn des 19. Jahrhunderts gibt es in Italien an jedem Kiosk Kriminalromane in gelbem Einband, was lag also näher als die Filme dieses Sujets ebenso zu benennen. Doch die Filme gehen viel weiter als die eher harmlosen Romane, es offenbaren sich uns die Abgründe der menschlichen Seele: Angst, Schrecken, Terror, Paranoia! Beide oben genannten Filme stammen von MARIO BAVA, ursprünglich Kameramann, was in allen seinen Filmen unfraglich sichtbar wird. Seien es ausgefeilte Kamerafahrten oder atemberaubende Beleuchtung samt knalliger Farbgebung, BAVA verstand sein Handwerk und wird heute nicht zu Unrecht selbst von Hollywood-Größen wie QUENTIN TARANTINO und JOE DANTE als große Inspiration genannt.

Inhalt: Im Modesalon von Contessa Christina Cuomo tragen sich schreckliche Dinge zu: Mehrere Mannequins werden von einem maskierten Killer brutal abgestochen. Inspektor Sylvester von der römischen Polizei nimmt die Ermittlungen auf, tappt aber im Dunkeln, als der Mörder wieder und wieder zuschlägt. Nach und nach stellt sich heraus, dass im Mittelpunkt der Morde das Tagebuch eines der Models steht, in dem sämtliche Skandale und dunkle Machenschaften im Haus der Contessa aufgezeichnet sind... (Quelle: Dennis O. auf OFDb.de)

„Blutige Seide ist ein Rausch aus Bildern und Farben.“ (Blap auf dirty-pictures.de)

„Mario Bava ist ein Gott! Er hat hier ein absolutes Meisterwerk geschaffen.“ (cromwell auf dirty-pictures.de)

„Mario Bava, der schon zu Lebzeiten eine Legende war, errichtete sich 1964 sein eigenes Denkmal: Blutige Seide.“ (deadlyfriend auf OFDb.de)

Der katholische Filmdienst meint: „…das es hier um eine mit brutalen Sadismen angereicherte Moritat geht, der auch farblich gelungene und beklemmende Milieu-Interieurs, Modesalon und Antiquitäten-Gruselkabinett für eine tragbare Kriminalunterhaltung kein Alibi verschaffen können.“ …das Urteil: „Abzuraten, im Ganzen untragbar.“