Autoren

Wer steckt hinter italo-cinema.de?

 

André Schneider

Jahrgang 1978, schaut seit 1991 täglich einen Film, liest und schreibt darüber. Mittlerweile ist er Schauspieler und Filmemacher, seine letzten Filme "Le deuxième commencement", "One Deep Breath" und "Sur les traces de ma mère" sind französische Produktionen gewesen und überall auf der Welt erhältlich. Seine Biographie über Marisa Mell, "Die Feuerblume", erschien nach siebenjähriger Recherche- und Schreibarbeit im Oktober 2013. Auf vivasvanpictures.wordpress.com schreibt er nicht nur öffentlich Tagebuch, er veröffentlicht auch regelmäßig Filmrezensionen.

 

Andreas Rick

Seit 2005, über Bud Spencer & Terence Hill zum Italowestern gekommen, leidenschaftlicher Liebhaber des gesamten italienischen Genrekinos. Von 2006 bis 2009 Mitbetreiber des italo-cinema.de Forums (Vorgänger von deliria-italiano.de und dirty-pictures.de) und seit 2013 täglich im Einsatz auf der Facebook-Seite „In memoria di Italo-Cinema“, welche in dieser Webseite hier aufgegangen ist. 

 

Christian Ade

Lieblingsfarbe: Giallo, Lieblingsvampire: lesbisch

Auch nach mittlerweile drei Jahrzehnten Filmfieber und Tausender im heimischen Grindhouse verbrachten Stunden fühle ich mich nach wie vor am wohlsten im italienischen Genrekino der 70er und 80er Jahre. Egal ob in der bleihaltigen Luft einer mexikanischen Grenzstadt, im madenverseuchten Keller des Dottore Freudstein oder im Lotterbett mit Black Emanuelle - hier bin ich zuhause! Deshalb musste ich genau null Sekunden überlegen, als mich meine cineastische Seelenverwandte Mauritia von den Schattenlichter fragte, ob ich hier mitwirken möchte. Weiterhin anzutreffen bin ich bei Filmtipps.at, wo meine Reviews einst das Laufen lernten.
 
 
 
Film und Kino haben mich bereits im Kindheitsalter fasziniert. Ich verschlang jede monatliche Ausgabe der Zeitschrift „Cinema“ und war stets auf der Suche nach neuen Erkenntnissen. Mit 14 Jahren (frühe 80er Jahre) kam ich in den Genuss, Romeros DAWN OF THE DEAD im Kino zu sichten. Die Menschenfleischvertilgenden Untoten übten eine besondere Faszination auf mich aus und führten mich zum „Fulcinen Insel-Seil-Stadt-Zyklus“. Der erste Videorecorder ließ mich tiefer in den italienischen Schmuddel eintauchen. Eine Kaution von ca. 300 DM kostete uns das Mieten eines VHS Tapes namens SADO-STOß DAS TOR ZUR HÖLLE AUF. Damit öffnete sich (für mich) endgültig das Tor zum: Kosmos des italienischen Genrekinos.
 
 
 

Seit 1982, im zarten Alter von 15 Jahren, über Fulci, Argento & VHS-Kassetten ins italienische Horrorgenre gelangt, seitdem komplett filmdurchgeknallt. Neben dem klassischen italienischen Genrefilm interessiert mich... Alles. Hauptsächlich jedoch Jess Franco, Samurai, Schwertkämpferinnen, Ninja, nackte Vampire, noch nacktere Kannibalen und ja, auch nackte Emmanuelles. Auf dem Gebiet der Filmreviews absoluter Neuling aber durchaus willig.

 

jan tempelhof

Jan Tempelhof

Seit ich denken kann, hat mich die Kunst des Visuellen fasziniert. Schon als Kind saß ich staunend im Kino und ließ mich verzaubern von der Magie dort vorn auf der Leinwand. Die Filme von Kubrick, Coppola und David Lynch sind für mich wahre Offenbarungen. Als ich mit siebzehn Jahren, Anfang der Neunziger, Lucio Fulcis „Das Haus an der Friedhofmauer“ auf einem schlecht kopierten VHS-Tape in einer sagenhaft erbärmlichen Bildqualität sah, habe ich mein Herz an das italienische Genrekino verloren. Seitdem bin ich infiziert von Zombies, maskierten Killern in schwarzen Handschuhen und Kannibalen, die mit allergrößter Vorliebe wehrlose „Fräuleins“ verspeisen. Vor allem Dario Argentos Vorliebe für Primärfarben, in seinen frühen Meisterwerken, haben es mir angetan. Das Interessante am italienischen Kino ist seine große Spannbreite. Es gibt jederzeit „neue“ alte Perlen zu entdecken. Sei es Exploitation, Giallo oder Horror, mit all seinen damaligen Tabubrüchen. Das Repertoire scheint nicht zu versiegen. Eine nahezu unerschöpfliche Quelle. Für mich als italophiles Wesen das reinste Schlaraffenland. Leider ist die große Zeit des Filmschaffens, bis auf wenige Ausnahmen, in diesem Land vorbei. Also schwelge ich in alten Zeiten und versuche dem oberflächlichen und schnelllebigen Mainstreamkino der heutigen Zeit zu entkommen.

 

Maulwurf

Erster Film im Kino war 1972 Goofy's lustige Olympiade. Kam zum Genrefilm in den 80er Jahren durch Filme wie etwa die Dollar-Trilogie oder die ersten Franco Nero-Djangos – durch Double-Features im Kino! Mag bevorzugt Western, Gangsterfilme, Thriller, Poliziotteschi, Gialli, Schmuddelkram und gotischen Horror. Sammelt Tomas Milian, Jess Franco und seit neuestem Renato Polselli komplett. Liebt neben italienischem Kino auch Filme aus Spanien, Großbritannien, Frankreich, Südkorea, Hongkong, Deutschland, Belgien,… Und hat viel zu wenig Zeit all die tollen Schätze zu entdecken die noch gesehen werden wollen. 


nerofranco

Einst infizierte mich mit Demofilo Fidani ausgerechnet einer der Meister des Trashfilms mit dem unheilbaren Italokino Virus als ich seinen Per una bara piena di dollari in einer Kabel 1 Spätvorstellung genießen durfte. Vom Italowestern ging es dann über den Giallo und Poliziesco bis hin zum Politkino á la Damiani oder Rosi. Vor allem die ungewöhnlichen, oftmals bizarren Werke faszinieren mich in besonderer Weise und lassen mich bis heute immer wieder neu in das italienische Genrekino verlieben. Seit der Eröffnung der dirtypictures Lounge begeisterter Leser derselben und Verfasser von Beiträgen auf der Seite und nun genauso leidenschaftlich auf italo-cinema.de mit von der Partie. 

  

Prisma

Bereits im Kindheitsalter stellte der Film einen der ganz großen und aufregenden Berührungspunkte dar. Angefangen mit einer Art Mikrokosmos, sollte diese Leidenschaft immer weitere Umlaufbahnen ziehen. Der größte Wunsch dabei ist sein vielen Jahren eindeutig: Es soll ein Universum entstehen. Meine Wurzeln sind im deutschen Film zu finden, der nach wie vor das Fundament meiner Leidenschaft ist. Schon immer waren Schauspielerinnen und Schauspieler mein nahezu einziges, zugegebenermaßen etwas unorthodoxes, aber schließlich vollkommen verlässliches Auswahlkriterium beim Großthema Film. Sie ermöglichen mir Genre-Kapriolen aller Art, erweitern den eigenen Horizont und erfinden meine Freude immer und immer wieder neu. Die schönste cineastische Blüte ist und bleibt das italienische Kino und es ist insgesamt wirklich belebend, dass man beim Film tatsächlich nie auslernt. 


Richie Pistilli

Mein verspätetes Interesse an der Marterie "Film" wurde erstmals Anfang der 90er durch Regisseure wie z.B. Stanley Kubrick, Oliver Stone, Quentin Tarantino, Guy Ritchie, David Cronenberg, David Lynch oder den Coen Brüdern so richtig geweckt, bevor es dann gegen Ende des Jahrzehnts aufgrund der Entwicklung in der allgemeinen Filmlandschaft bereits wieder schwand und spätestens zum Milleniumswechsel völlig zum Erliegen kam.

Erst im Jahr 2009 stolperte ich rein zufällig durch eine offen stehende Tür in die wunderbare Welt der fantastischen Genrefilme und nahm dann auch sogleich ein ausgiebiges Bad im unendlich wirkenden Filmpool. Dabei stellte sich recht schnell heraus, dass gerade die italienischen Filmproduktionen mit ihren oberlippenbärtigen und selbstjustiziellen Ordnungshütern oder die stylischen Meuchel-Thriller mit ihren vermummten Schlitzern eine unwiderrufliche Faszination auf mich ausübten, was wiederum in der Zwischenzeit zu einer großen Leidenschaft geworden ist.

Daher freue ich mich jetzt umso mehr, dass gerade diese Filme auf Italo-Cinema.de eine neue Heimat gefunden haben und selbstverständlich auch auf alle noch folgenden Neuentdeckungen.

 

Sascha Nolte

Neben meiner, seit dem Kindesalter vorhandener, Begeisterung für die italienische Küche, entwickelte ich über unzählige, im Schein der heiligen Kathodenröhre verbrachte, Jahre hinweg auch eine besondere Vorliebe für den italienischen Film. Dabei ist es für mich egal, ob es sich um anspruchsvolles Kino aus den Händen eines Federico Fellini oder Michelangelo Antonioni, oder um Genrestreifen aus dem Hause Bava, Argento oder Fulci handelt. 

 

Gast-Reviews von Christian Keßler, Marcus StigleggerMauritia Mayer, Michael Cholewa und Tobias Reitmann

 

Du schreibst gerne und hast Lust dieses ambitionierte Projekt zu unterstützen?
Dann schick eine Mail mit einer Leseprobe an info(AT)italo-cinema.de!